Am 22. März ist es wieder so weit: Der Weltwassertag rückt die lebenswichtige Ressource Wasser in den Fokus. 2026 steht der Aktionstag unter dem Motto „Wo Wasser fließt, wächst Gleichberechtigung“ und wird bereits zum 34. Mal begangen.
Wasser ist unverzichtbar für Mensch, Umwelt und Wirtschaft – doch längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Extreme Wetterereignisse, steigender Verbrauch und Umweltbelastungen setzen unsere Wasserressourcen zunehmend unter Druck. Der Weltwassertag macht jedes Jahr auf ein zentrales Thema aufmerksam und zeigt, wie dringend ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser ist.
Der diesjährige Weltwassertag macht darauf aufmerksam, wie eng Wasser und Gleichberechtigung miteinander verbunden sind. In vielen Regionen der Welt haben Menschen – besonders Frauen und Mädchen – noch immer keinen sicheren Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäranlagen. Das erschwert den Alltag und kann sogar dazu führen, dass Mädchen nicht regelmäßig zur Schule gehen können. Der Weltwassertag erinnert deshalb daran, wie wichtig Investitionen in sauberes Wasser, Bildung und die Stärkung von Frauenrechten sind, damit alle Menschen gleiche Chancen und einen sicheren Zugang zu Wasser haben.
Hintergrund des Weltwassertags
Ins Leben gerufen wurde der Weltwassertag 1993 von den Vereinten Nationen. Seitdem findet er jährlich am 22. März statt und wird seit 2003 von UN-Water koordiniert. Ziel ist es, weltweit das Bewusstsein für die Bedeutung von Wasser zu stärken und auf aktuelle Herausforderungen aufmerksam zu machen.
Denn sauberes Wasser ist keine unerschöpfliche Ressource. Knappheit, Verschmutzung und die Folgen des Klimawandels verschärfen die Situation vielerorts und machen nachhaltige Lösungen dringend notwendig.
Milliarden Menschen ohne sicheren Zugang zu Wasser
Noch immer haben rund 2,2 Milliarden Menschen weltweit keinen gesicherten Zugang zu sauberem Trinkwasser. Der Weltwassertag erinnert daran, wie groß der Handlungsbedarf ist, und ruft dazu auf, konkrete Maßnahmen zu ergreifen.
Im Mittelpunkt steht dabei auch das Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen (SDG 6): Bis 2030 sollen alle Menschen Zugang zu sauberem Wasser und sanitärer Grundversorgung erhalten.
Viele Quellen. Eine Verantwortung.
Der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) und die Mineralbrunnen-Branche schließt sich dem Weltwassertag 2026 unter dem individuellen Motto „Viele Quellen. Eine Verantwortung“ an. Verbraucher in Deutschland können sich im Alltag darauf verlassen, dass natürliches Mineralwasser aus geschützten Quellen stammt, streng kontrolliert wird und in gleichbleibender Qualität zur Verfügung steht.
Als regionaler Mineralbrunnen sehen wir es als unsere Verantwortung, den Wert von Wasser sichtbar zu machen und sorgsam mit dieser kostbaren Ressource umzugehen. Wir setzen uns aktiv dafür ein, das natürliche Gleichgewicht unserer Quellen zu bewahren und eine nachhaltige Nutzung zu unterstützen.
Die Entnahme von natürlichem Mineralwasser ist behördlich geregelt, streng reguliert und an festgelegte Fördermengen gebunden. Regelmäßige hydrogeologische Gutachten sowie die kontinuierliche Überwachung von Wasserstand und Regeneration stellen sicher, dass dieses Gleichgewicht erhalten bleibt und langfristig gesichert ist.
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